
Warum ich dieses Buch geschrieben habe
Seit langem bewundere ich die großen Familiensagas der Weltliteratur, wie „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende oder „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez, aber auch zeitgenössische Romane wie „Haifischfrauen“ von Kiana Davenport.
Diese üppigen, exotischen Familienromane erzählen von Menschen mit all ihren Leidenschaften, Kämpfen und Schicksalsschlägen. Es sind Bücher voller Schönheit und Brutalität, voll Wärme und tiefster Menschlichkeit.
Auch wir Europäer haben eine reichhaltige, vielfarbige Geschichte. Menschen kämpften um ihr Überleben, um ihre Liebe, rangen mit ihrer Trauer und ihrer Verzweiflung.
In meinem Buch möchte ich aus diesem reichen europäischen, speziell deutschen Fundus schöpfen.
Von Königsberg bis in den Schwarzwald und über drei Generationen hinweg erzähle ich von eindringlichen Schicksalen, die sich im Laufe der Buchseiten zu einer Familie verflechten.
Der Roman hat dieses Mal eine Rahmengeschichte, die sich zwischen Tod und Beerdigung der Mutter Margret abspielt.
Und das sind die Figuren:
Alma ist Ende 50 und geprägt von einer schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter. Hinter der resoluten Fassade verbirgt sie den Schmerz unverarbeiteter Erlebnisse. Erschüttert wird ihre Welt zum ersten Mal, als ihr unbekannter Halbbruder Bernd auftaucht. Endgültig stürzt ihr Lebensgerüst aber ein, als Bernd ihr Geheimnis herausfindet.
Bernd, Mitte 60, ist ein Mann mit Vergangenheit. Hinter der harten Schale eines Mannes, der sich durchs Leben gekämpft hat, verbirgt sich eine zutiefst verletzte, suchende Seele. Erst spät stürzt er sich ins Abenteuer, seine Mutter und die eigene Vergangenheit zu finden. In der Liebe zu seiner Frau Barbara hat er zu seiner Charakterstärke gefunden.
Margrets behütetes Leben zerbrach, als sie 15 Jahre alt war. Krieg, Flucht und der Verlust ihrer Familie haben sie seelisch zerrüttet. Sie ist eine starke, aber gebrochene Frau und kann ihren Kindern nur wenig Sicherheit und Wärme geben. Vor ihrem selbstgewählten Tod organisiert sie die Zusammenkunft aller Familienangehörigen bei ihrer Beerdigung.
Margret ist vielleicht die am wenigsten sympathische Figur. Ich habe sie während des Schreibens lieben gelernt.
Im letzten Drittel des Buches tauchen überraschend zwei junge Frauen auf. Wer sie sind, das bleibt noch geheim.
Doch so viel sei verraten:
Je näher die Beerdigung rückt, desto klarer wird: Margret hat ihren Abschied für alle ihre Angehörigen in einen Neuanfang verwandelt.
Zu guter Letzt – Wortpatenschaften:
Die Karten mit den unvergesslichen Worten sind ein voller Erfolg! Ich habe viele nachdrucken lassen.
Wer noch keine Patenschaft übernommen hat, darf sich gerne eine auswählen, solange der Vorrat reicht.
Die Karten sind ein Geschenk von mir. Ihre Adresse wird nach dem Versand gelöscht.
Ganz herzliche Grüße
Ihre Lea Söhner
Machen Sie mit, bei der Wahl
"Worte der Woche"
Meine Bücher
Sie handeln von den einfachen Menschen, von ihren Hoffnungen und Sorgen, ihren kurzen Siegen, ihren Hoffnungen und ihrer allzu oft verborgenen Liebe
... mehr erfahren
Über mich
Bäuerlich sind meine Wurzeln. Bauern und Bäuerinnen waren alle meine Ahnen. Ich trage es in mir, das Bauern-Dasein, die Erinnerung an den Duft der Erde
... weiterlesen
Mein Blog
Angeeignetes aus Philosophie, Musik, Poesie und Malerei. Texte über den alltäglichen Wahnsinn und dem Versuch, die eigene Mitte zu bewahren
... mehr erfahren
Der Rundbrief
Jeden Samstag ein Wort neu gesehen, ein Aha-Erlebnis oder ein Lächeln.
Abonnieren Sie meinen Rundbrief WORTE WIRKEN
... abonnieren






