
Wie ein Satz von Stefan Zweig zur Erlaubnis wird
Was habe ich diese Woche getan?
Ich war zu Hause.
Ich habe mein längst fertiges Manuskript überarbeitet.
Hybris zu glauben, man sei irgendwann fertig.
Dabei sollte ich Buchmarketing machen, Lesungen organisieren, meinen Facebook-Account füttern.
Meine Nachbarin meinte, ich solle mehr unternehmen, Kaffeetrinken gehen, mit anderen was machen, nicht immer vor dem Laptop sitzen.
Meine heutige Nachbarin verkörpert alle meine inneren Stimmen.
Lebe ich auf Sparflamme?
Für mich wird dieser Zustand immer mehr zu einem Lebensstil.
Sie kennen es sicher: es gibt Sätze, die bleiben hängen.
„Wenig mit Menschen sein.“ Stefan Zweig sagte dies einmal.
Dieser Satz hallt seit Jahren in mir nach. Nicht nur das: er wirkt wie Balsam.
Ich darf allein sein.
Ich darf einfach nur arbeiten und einmal täglich spazieren gehen – wenn möglich auch das allein.
Vielleicht braucht jede Form von Tiefe zeitweilig dieses Alleinsein.
In einer Beziehung, im Beruf, in der persönlichen Entwicklung. Vielleicht in einer Krankheit – diese Bereitschaft, eine Zeitlang „wenig mit Menschen sein“.
Dankbar die Tür zu nach draußen schließen.
Nicht um die Welt auszusperren, sondern um ihr am Ende etwas Wahrhaftiges, Durchdachtes, Echtes schenken zu können.
Welchem tiefen Prozess widmen Sie Ihre Stille?“
Die 7 Worte zur Wahl
Berufung: Der innere Ruf, der Rückzug zur Pflicht macht.
Essenz: Das Weglassen allen Lärms.
Tiefe: Die bewusste Entscheidung für den Tiefgang an einem Punkt.
Hingabe: Die bedingungslose Widmung an ein Werk, ein Ziel oder einen Weg.
Reduktion: Die Kunst des Weglassens.
Autarkie: Die Fähigkeit und der Wille, aus sich selbst heraus zu schöpfen.
Werkstatt: Der heilige Raum.
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"Worte der Woche"
Meine Bücher
Sie handeln von den einfachen Menschen, von ihren Hoffnungen und Sorgen, ihren kurzen Siegen, ihren Hoffnungen und ihrer allzu oft verborgenen Liebe
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Über mich
Bäuerlich sind meine Wurzeln. Bauern und Bäuerinnen waren alle meine Ahnen. Ich trage es in mir, das Bauern-Dasein, die Erinnerung an den Duft der Erde
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Angeeignetes aus Philosophie, Musik, Poesie und Malerei. Texte über den alltäglichen Wahnsinn und dem Versuch, die eigene Mitte zu bewahren
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